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interessanter Artikel! So genau habe ich mich mit dem Thema noch nie befasst!
Da gibts doch auch noch diese "Hilfsorganisation" in Berlin, die angeblich Obfachlosen helfen und so! Der Gründer fährt nen Maserati und das Schulungszentrum ist ne riesige Villa in einem Berliner Vorort! Ich komm jetzt nicht auf den Namen, aber da isses genauso.
Ich spende auch nur ein wenig wenn mal große Katastrophen waren, z.B. jetzt die Hungersnot in Somalia oder das Erdbeben in Fukushima, da hab ich gerne was gegeben, aber man weiß eben nie, ob es auch wirklich da ankommt, wo es helfen soll!
ich habe nun auch schon dreimal für KHP gearbeitet. Es hat immer super geklappt. Und es werden auch öfters Jobangebote angeboten.
Ich hoffe also, dass ich dort öfters arbeiten kann
Anmeldungsdatum: 07.03.2010 Beiträge: 22 Wohnort: München
Verfasst am: 01 Nov 2011 - 10:18
Kann ich nur teilweise bestätigen...
Hallo,
ich habe recht lange für KHP gearbeitet und folgende Punkte halte ich für wichtig:
- die Agentur hat wie die meisten anderen auch mehrere Standbeine, daher sollte man hier zwischen den reinen provisionsabhängigen und den auf Stundenlohn bezahlten Jobs unterscheiden; hier betreuen auch 2 komplett unterschiedliche Teams. Bei letzteren habe ich keine Erfahrung.
- leider gab es bei mir einige Unstimmigkeiten mit der Bezahlung, die zwar pünktlich aber nicht eben immer korrekt kam.
- Die Agentur ist ca. 18 Jahre alt und so schaut auch ihr Webauftritt aus.
- Persönliche, mündliche Versprechen des Agenturgründer wurden nicht eingehalten.
- sie haben eine stark "Hamburger-Mentalität", was den Umgang betrifft; emotionale Bayern sind nicht einfach für sie.
- Die TL Bezahlungsstruktur ist intransparent. es fehlen jegliche Art von Benchmarks zu anderen TL's
- Verträge sind total veraltet (wie bei vielen Agenturen auch)
In meiner allgemeinen Skala eine mittlere Schulnote, da eben nicht alles optimal lief, die Agentur sich im Standardprozedere aber korrekt verhält.
Ich hatte 2010 für die ZEIT-Aktion gearbeitet. Ich wurde abends um 22 Uhr angerufen, ob ich den nächsten Tag arbeiten könnte und ich würde vor Ort eingewiesen werden und alles weitere dort erfahren. Zudem wurde mir gesagt, ich würde 10 Euro die Stunde verdienen und kostenlos Zeitungen verteilen.
Als ich den nächsten morgen dort ankam (ich bin 2 Stunden Zug gefahren), wurde mir mitgeteilt, dass es eine reine Provisionspromo ist und man so IN ETWA 10 Euro die Stunde verdient. Zudem sollte ich den Leuten so ein Zeitungsabo andrehen, dass sie dann selbst kündigen müssen. Während der Aktion wurde ich dann mehrfach aus Hamburg angerufen und gefragt, wie viele Adressen ich denn schon generiert hätte und mir wurde Druck gemacht, dort ganz ganz viele zu sammeln (was ich natürlich nicht getan habe, ich hasse es nämlich, Leuten etwas aufzuschwatzen) Komplette Drückerkolonnenmanier!!!
Ich kann nur von denen abraten!
Einmal und nie wieder!!!
also ich habe die Aktion jetzt schon 2 mal an Unis mitgemacht und muss sagen, dass ich positive überrascht war. Also ich finde man kann schon mehr als 10 Euro die Stunde rausholen. An schlechten Tage liegt der Stundenlohn vllt bei 10 Euro, aber sonst wirklich bei 15-20 Euro. Ich habe bis jetzt keine Anrufe aus Hamburg bekommen.Aber bald hab ich meinen ersten Einsatz an einer Bahnhofsaktion kann sein,dass es dort stressiger wird und anders.
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