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Anmeldungsdatum: 26.02.2005 Beiträge: 133 Wohnort: München
Verfasst am: 01 Sep 2005 - 8:05
HI Simse,
es gab mal bei Promotionbasis angebote von SMS-Chat Agenturen, diese Arbeit konntest du von zu Hause erledigen, aber ansich ist ne Promotio von zu Hause eher kompliziert, ausser solche SMS-Chat Angebote oder Telefonmarketing geschichten !
Mmh, das wird wohl irgendwas sein, wo Du Leute entweder anrufen oder per E-Mail anschreiben musst.
Kann sehr leicht nach hinten losgehen wegen unlauterem Wettbewerb - sei Dir mal nicht sicher, dass durch den Auftraggeber das alles abgesichert ist!
Man darf nämlich nicht einfach jemanden ohne dessen vorherige Zustimmung anrufen oder anmailen zu Werbezwecken!
So schön sich das anhört - aber ich glaube, die meisten hier machen Promo neben dem Aspekt des Geldverdienens auch, weil sie ganz gern unter Leuten sind und ein bisschen rumkommen möchten.
Anmeldungsdatum: 26.02.2005 Beiträge: 133 Wohnort: München
Verfasst am: 01 Sep 2005 - 8:10
@ Sunny: Da muss ich dir recht geben, ich würde so etwas auch nicht machen, denn man verarscht auch im gewissen Sinne die LEute, die letztendlich an solch einem Chat teilnehmen, und darauf habe ich persönlich keine Lust !
Das gute an den Promotionjobs ausser Haus, ist es eben, das man super viele Leute kennenlernt etc.
Irgendwer von uns beiden steht hier auf der Leitung. Die Frage hier hat sich NICHT um SMS-Chats gedreht - bei denen übrigens das UWG-Problem nicht auftaucht, wenn die Leute MTV gucken und dann freiwillig sich melden.
Ich denke, die Frage bezog sich auf ein Inserat, das ich gestern auch hier belesen habe, Kundenbetreuung, aber auch Neukundengewinnung, vermutlich per Mail.
Die Frage ist dabei, was für Adressmaterial zum Einsatz kommt. Ob eben seriös eingekaufte Adressen, von Leuten, die tatsächlich zugestimmt haben, oder unseriöse, die z.B. per Bot aus Gästebüchern extrahiert wurden, oder ob man gar selber welche suchen muss von potenziellen Interessenten.
Anmeldungsdatum: 26.02.2005 Beiträge: 133 Wohnort: München
Verfasst am: 01 Sep 2005 - 8:41
Ok, dann haben wir uns glaube ich falsch verstanden, ich meinte eher, das ich so einen Job nicht annehmen würden, denn ich verarsche ja im gewissen Sinne die Leute damit, das meinte ich !
Das mit den Lizenzen etc, das ist ne andere Sache !
Anmeldungsdatum: 26.02.2005 Beiträge: 133 Wohnort: München
Verfasst am: 01 Sep 2005 - 12:40
@ Sunny: Mir ist das klar, das es sich hier um einen anderen Job handeln soll, ich glaube nicht das ich schwer von Begriff bin !
Aber ok, ich glaube nicht das es Promotionjobs von zu Hause gibt, welche man erledigen kann, ausser die Telefonjobs und die INternetjobs, oder kennst du solche Jobs ?
Hi, danke für Deine Antwort. Du hast eben geschrieben, dass es bei solchen Jobs zu Problemen bezüglich der Anschriften kommen kann.
Wenn ich doch die Anschriften von der Agentur mitgeteilt bekomme, wie kann ich dann Probleme bekommen? bzw. wie kann man sich dagegen schützen? Hast du Erfahrungen in dem Gebiet?
Die Anschriften, also Post, sind überhaupt Problem, es sei denn, der Empfänger bittet darum, das künftig zu unterlassen.
Das Problem sind E-Mail-Addys und Telefonnummern. E-Mail kann rechtlich ganz schnell als Spam gewertet werden, wenn ich einem vollkommen Fremden ohne Aufforderung eine Mail schicke, in der ich ich irgendwas anbiete - und darum wird's ja gehen in dem Job. Dito, wenn ich jemanden einfach anrufe oder ihm unverlangt ein Fax schicke.
Das verstößt gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb.
Beispiel Newsletter: jemand trägt sich auf einer Seite für einen Newsletter ein. Selbst das wird zum Teil rechtlich verfolgt, nämlich dann, wenn er keine Anmeldungsmail bekommt, wo er das alles per Klick auf einen Link rückbestätigt (könnte ihn ja auch wer anders angemeldet haben). Erst danach, wenn er auf diese Weise eingewilligt hat, darf man ihm die eigentlichen Newsletter mit Werbung, Angeboten etc. schicken.
Und das gilt analog für jegliche Werbung per Mail, Fax oder Telefon.
Oft genug gibt man aber sein Einverständnis bei Gewinnspielen - denn dafür werden die gemacht, für qualifizierte Adressgenerierung - dass die Firma die Daten eben für solche Zwecke verwenden darf, oder sogar, dass Dritte die verwenden dürfen. Dann werden diese "erlaubten" Adressen weiterverkauft.
Naja, und wenn Du Glück hast, dann hat Dein Auftraggeber GEkaufte Adressen (die auch wirklich koscher sind), er hat selbst das Einverständnis bekommen bzw. es sind ohnehin schon Bestandskunden von ihm.
Aber nicht jeder, der sich so sein Geschäftchen aufzieht, weiß, dass das so ist ... oder er ignoriert es.
Kleiner Exkurs:
Ich hatte die Problematik auch mal, als ich Telefonumfragen für Emnid gemacht habe, zum Teil mit zufallsgenerierten Nummern. Umfragen sind aber mit dieser Kaltakquise erlaubt, nur verkaufen wollen darf man nix. Wenn allerdings derjenige das für die Zukunft nicht mehr möchte, dann muss man das zukünftig beachten. Bei Emnid z.B. gibt es für den Fall eine Blacklist, dann werden alle unerlaubten Nummern dem Zentralrechner mitgeteilt und nicht mehr angewählt.
Ich würde ungern von zu Hause aus Promotion machen. Ich bin auch lieber unter Leuten
Außerdem ist die Arbeit doch echt nicht schön. Gerade gestern habe ich das wieder mitbekommen -ich hatte meine Eltern besucht, und um 19 Uhr ruft da eine an und wollte, dass meine Mom an einer Umfrage teilnimmt. Meine Mom hat nur ins Telefon gesagt "Ich finde es super dreist, dass Sie um diese Zeit am Wochenende anrufen" und hat einfach aufgelegt. Nun gut, es ist wirklich dreist, aber das Mädel am Telefon tat mir schon leid, sie macht ja auch nur ihren Job...
Ja, das stimmt. Die Anrufe kommen meist zu ungünstigen Zeitpunkten. Vor allen Dingen mehren sich die Anrufe. Und umso mehr Anrufe, desto mehr genervte Leute.
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