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Erster Job!! brauche etwas Hilfe

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LaraR



Anmeldungsdatum: 24.07.2011
Beiträge: 8
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2011 - 9:23

Erster Job!! brauche etwas Hilfe
Antworten mit Zitat  

Hallo ihr Lieben.

Ich habe gerade meine erste Jobzusage bekommen und zwar gleich für Freitag...
habt ihr ein paar gute Tipps für mich?? bin etwas aufgeregt..

Ich habe noch keine Steuernummer, wisst ihr wo ich die her bekomme?

Ich danke euch yo
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Fuchsia
Promo-Noob


Anmeldungsdatum: 22.07.2010
Beiträge: 76
Wohnort: Bielefeld

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2011 - 10:01

Antworten mit Zitat  

Den Gewerbeschein hast du aber schon beantragt, oder? Im Zweifel brauchst du den nämlich zur Abrechnung.

Hast du schon mal eine Steuerklärung gemacht? Dann hast du die Steuernummer nämlich schon. Ansonsten kannst du die beim Finanzamt beantragen. Ich bin einfach hingegegangen und die haben mir die Nummer direkt gegeben. Nach ca. zwei Wochen kam dann ein Brief, wo die noch mal drin stand.

Ansonsten wird das schon! Einfach immer freundlich und gut gelaunt sein. Dann kommt der Rest schon von alleine. Smile
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LaraR



Anmeldungsdatum: 24.07.2011
Beiträge: 8
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2011 - 10:14

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ja meinen Gewerbeschein habe ich schon hier. Gut dann werde ich schnell mal zum Finanzamt gehen. denn ich bin mir sicher das ich noch keine Steuernummer hab.

Vielen dank für deine schnelle Antwort.
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Magenta
Promo-Prof


Anmeldungsdatum: 29.12.2006
Beiträge: 128
Wohnort: Herrenberg

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2011 - 12:02

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Jetzt kommt es darauf an, um welche Art von Job es sich handelt.

Sollte es nämlich eine Verkostung sein, brauchst Du auch noch ein Gesundheitszeugnis.
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laurin70
Promo-Prof


Anmeldungsdatum: 05.12.2010
Beiträge: 193
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2011 - 7:09

Antworten mit Zitat  

Ich würde gerne mal wissen, wer da auf den Universitäten immer verbreitet, man könne "einfach so und schnell" Geld verdienen...nur einen Gewerbeschein + Steuernummer beantragen und los geht´s...
Wenn Sie Unternehmer sind, dann müssen Sie nicht nur ein unternehmerisches Konzept haben, sich Gedanken über Kapitaleinsatz, Gewinne, VERLUSTE und gesetzliche Bestimmungen gemacht haben, sondern auch vor Augen haben, dass das Ganze KEIN Job ist, den man eben mal so macht, wie man bei McDonald´s die Buletten umdreht.
Wer haftet, wenn Sie als Gewerbetreibender einen Personen- oder Vermögensschaden anrichten? Wer zahlt, wenn Sie als Gewerbetreibender einen Unfall haben? Sie wären über die Antworten überrascht...
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Daaaniel
Promo-Prof


Anmeldungsdatum: 29.01.2010
Beiträge: 150
Wohnort: Stein

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2011 - 11:17

Antworten mit Zitat  

Naja,.. ich seh es auch so... Gewerbeschein und Steuernummer und los gehts mit dem Geld verdienen..
bei mir hat es so geklappt. Natürlich nicht hauptberuflich, aber nebenbei.. und verdienen wird man hier um einiges mehr als ein Angestellter auf Teilzeit oder 400 Euro.
Zu den Haftungen und Versicherungen.. natürlich kann man sich noch von Betriebshaftpflicht über Berufsunfähigkeit versichern lassen. Aber im Normalfall zahlt die Haftpflicht oder die allgemeine Krankenversicherung. Hat die ja nicht zu interessieren, ob der Unfall privat oder beruflich geschehen ist.
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laurin70
Promo-Prof


Anmeldungsdatum: 05.12.2010
Beiträge: 193
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2011 - 15:48

Antworten mit Zitat  

Völlig falsch. Natürlich fragt Sie Ihre Versicherung, ob Sie den Unfall beruflich oder privat hatten. Und wenn Sie als Gewerbetreibender im Job die Treppe runterfallen oder durch Unachtsamkeit dafür sorgen, dass ein Partyzelt abbrennt, zahlt Ihre "normale" Krankenkasse/Haftplicht KEINEN CENT.
Und wenn das mit dem "Geld verdienen" als "Unternehmer" so einfach wäre...warum macht es dann nicht Jeder?
Eigentlich reicht Ihre Einstellung schon für die Annahme einer Scheinselbständigkeit. Schon mal darüber nachgedacht, was es bedeutet, Unternehmer zu sein? Können Sie etwas mit dem Begriff Kapitalakkumulation anfangen? Nicht? Sollten Sie aber - das ist die Basis für jeden Gewerbetreibenden.
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edmerel
Alter Hase


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 2878
Wohnort: Frankfurt/Main

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2011 - 16:59

Antworten mit Zitat  

Was soll hier diese ständige Polemik und Panikmache deinerseits???? kopfschüttel

Du gibts jedes Mal denselben Sachverhalt wieder,der deine Meinung darstellt und keinem Menschen nützlich ist

Ein Gewerbetreibender ist nicht immer Kaufmann und muss bei manchen Berufszweigen nichteinmal Grundwissen,geschweige den eine Ausbildung haben (z.B Gastwirt).

Wenn man schon von Scheinselbständigkeit spricht,dann sollte man ganz oben z.B bei den selbständigen Packetzustellern oder dem Baugewerbe sprechen.
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Daaaniel
Promo-Prof


Anmeldungsdatum: 29.01.2010
Beiträge: 150
Wohnort: Stein

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2011 - 18:33

Antworten mit Zitat  

In diesem Fall gibt es verschiedene Meinungen, die man auch nicht mit jeden teilen muss. Warum das nicht jeder macht? .. gute Frage, das ist reine Polemik & basiert auf keinerlei Grundsätze. Das ist eine Diskussion auf Kinderniveau. Warum wandert nicht jeder aus? Warum ist nicht jeder reich?
Die meisten Jobs hier, kann auch fast ein Jeder. Als wäre es schwer Flyer auszuteilen.
Mir ist es schon 2 mal passiert, dass ich mich bei einer Arbeit verletzt hatte, oder beides Male war ich angeblich privat vor Ort gewesen. Aber kann natürlich auch schief gehen,.. aber deswegen war meine These nicht völlig falsch, da die Ausnahme die Regel bestätigt.
Und ich finde es ziemlich gemein Neulingen so Angst zu bereiten..
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laurin70
Promo-Prof


Anmeldungsdatum: 05.12.2010
Beiträge: 193
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2011 - 6:19

Antworten mit Zitat  

@edmerel: Sie haben das immer noch nicht verstanden. Es geht um IHRE Rechte, IHREN Schutz als Arbeitnehmer und IHRE Versorgungsansprüche. Ich weiß aus dem Kollegenkreis, dass andere Bundsländer inzwischen dazu übergehen, Neugründern die Steuernummern und Gewerbescheine zu verweigern, wenn zu erkennen ist, dass der Unternehmer überhaupt kein solcher ist.
@Daaaniel: Sich mit Versicherungsbetrug durch´s Leben zu mogeln ist auch ein Weg. Und wenn Sie wirklich mal etwas passiert? Oder Sie verletzen versehentlich einen anderen Menschen?
Mit Polemik und Panikmache hat das überhaupt nichts zu tun - eher damit, dass Sie sehenden Auges in´s Unglück stürzen.
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edmerel
Alter Hase


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 2878
Wohnort: Frankfurt/Main

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2011 - 14:59

Antworten mit Zitat  

laurin70 hat Folgendes geschrieben:
@edmerel: Sie haben das immer noch nicht verstanden. Es geht um IHRE Rechte, IHREN Schutz als Arbeitnehmer und IHRE Versorgungsansprüche. Ich weiß aus dem Kollegenkreis, dass andere Bundsländer inzwischen dazu übergehen, Neugründern die Steuernummern und Gewerbescheine zu verweigern, wenn zu erkennen ist, dass der Unternehmer überhaupt kein solcher ist.


Ich habe das schon alles verstanden! Wink

Es sind keine Bundesländer,sondern einzelne FA,bzw. deren Amtsleiter,die das beschlossen haben.
Diese Haltung ist trotzdem sehr fragwürdig......

Du übersiehst aber immer wieder,dass das Gros überhaupt keine Arbeitnehmer sein wollen.Das hat nicht allein mit der zusätzlichen 400€ Regelung zu tun,sondern auch mit den Abrechnungsmodalitäten.

Ob "Verkaufsförferer" und Co. Selbstständige sind,ist höchst umstritten,jedoch gibt es hierzu keine eindeutige (!) Gesetzeslage und auch keine neuere Rechtsprechung.
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laurin70
Promo-Prof


Anmeldungsdatum: 05.12.2010
Beiträge: 193
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2011 - 18:36

Antworten mit Zitat  

Ich weiß konkret von zwei Bundesländern, in denen entsprechende Bestrebungen im Gange sind. Und das ist kein Gerede, sondern Fakt.

Und natürlich ist es den Menschen, die für einen Promo-Job einen Gewerbeschein beantragen, unwichtig, ob sie Gewerbetreibende sind. Deswegen ist dieses Forum ja voll mit Beiträgen wie: "Ich brauche mal Hilfe..."wann zahlt man Steuern"...etc. Zentrales Thema ist nur der Verdienst - und nur in der "Selbständigkeit" kann man mehr verdienen, weil es keine Beschränkungen gibt. Was daran tatsächlich fragwürdig ist, ist der Umstand, dass man a) der Allgemeinheit (nämlich der Versichertengesellschaft) schadet und b) sich selbst - was noch viel fragwürdiger ist.

Und wenn Sie sagen "wo kein Kläger, da kein Richter", dann stimmt das so natürlich - aber seinen Berufsalltag aufzubauen, dass das Ganze so lange funktioniert, bis alles zusammenstürzt - soll das die Erwerbstätigkeit der Zukunft sein?
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DanMat
Alter Hase


Anmeldungsdatum: 11.04.2008
Beiträge: 2227
Wohnort: Radebeul

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2011 - 14:23

Antworten mit Zitat  

laurin70 hat Folgendes geschrieben:

Und natürlich ist es den Menschen, die für einen Promo-Job einen Gewerbeschein beantragen, unwichtig, ob sie Gewerbetreibende sind. Deswegen ist dieses Forum ja voll mit Beiträgen wie: "Ich brauche mal Hilfe..."wann zahlt man Steuern"...etc. Zentrales Thema ist nur der Verdienst - und nur in der "Selbständigkeit" kann man mehr verdienen, weil es keine Beschränkungen gibt. Was daran tatsächlich fragwürdig ist, ist der Umstand, dass man a) der Allgemeinheit (nämlich der Versichertengesellschaft) schadet und b) sich selbst - was noch viel fragwürdiger ist.

Sehr guter Text!
yo
Empfehlung

von DanMat
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edmerel
Alter Hase


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 2878
Wohnort: Frankfurt/Main

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2011 - 17:16

Antworten mit Zitat  

@DanMat:

Dann ist es dir also auch egal,ob du Gewerbetreibender bist oder nicht???

Und du bist auch für eine Regelung,bei der Promoter und Co. kein Gewerbe mehr anmelden dürfen???
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laurin70
Promo-Prof


Anmeldungsdatum: 05.12.2010
Beiträge: 193
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2011 - 18:34

Antworten mit Zitat  

@edmerel: Wie wäre es mit einer Regelung, bei der alle Promoter und Hostessen als Arbeitnehmer bei Agenturen geführt und bei Bedarf vom eigentlichen Kunden gebucht werden? Der Auftraggeber würde so die volle Flexibilität behalten (plötzliche Aufträge, Events, Verkostungen, Samplings etc), die Agentur würde die Arbeitnehmer im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages überlassen - und der Promoter hätte alle Absicherungen, für die die Sozialsysteme so lange gekämpft haben:
Absicherung bei Krankheit und Unfall, bezahlter Urlaub, Tariflohn, Kündigungsschutz etc.
Wäre das diesem Scheinselbständigen-Brei, den wir momentan haben und der Menschen sogar dazu zwingt, ihren Wohnort zu wechseln, weil sie sonst mit dem regional unterschiedlich umgesetzten Recht in Konflikt kämen, vorzuziehen?
Wäre was zum Nachdenken...
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